Gutbürgerliche Suppe fürs Bürgertum

Der Blog ist 4 Tage alt und der Blumenkohl wird vom vielen Herumliegen nicht gerade frischer.

Zeit also, ihm nach seinem Foto-Shooting die letzte und einzig sinnvolle Bestimmung zu geben, die ein biologisch angebauter Blumenkohl aus der Region haben kann: die Verarbeitung zu einer leckeren Suppe!

Ein Blumenkohl ist zwar nicht grade für die Haute Cuisine prädestiniert, aber er muss halt weg und weggeschmissen wird nix!

Die letzten Jahre wird sich in den Medien ja echt viel mit dem Ernährungsthema auseinandergesetzt, wie auch die vielen Blogs zu gesunder/ vegetarischer/ veganer/ ökologischer / fair gehandelter und Bodybuilding-tauglicher Fitnessnahrung zeigen. Sogar Großkonzerne sind schon auf den Öko-Trip aufgesprungen, weil der Verbraucher sich eben dafür interessiert und die Nachfrage steigt.

Das zum Thema Nachhaltigkeit auch teilweise ziemlich scheinheilige Ansichten vorherrschen, muss ich glaube ich nicht erwähnen.(Ich geb meine Doppelmoral ja wenigst noch zu!)

Da wird zum Beispiel über Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein geredet, aber gleichzeitig werden dann Süßkartoffeln aus den USA im nächsten Discounter gekauft und zu Pommes verarbeitet. (In Deutschland gibts ja keine Kartoffeln.)

Oder man ist überzeugter Vegetarier, trägt aber Lederaccessoires. Das passt schon, ist doch eh ein Abfallprodukt.

Zurück zum Blumenkohl.

Für die, die es bockt hier das Freestyle- Rezept, das kriegt auch wirklich jeder Küchen-Legastheniker in wenigen Minuten hin:

  • 1 Blumenkohl
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1,2 l Gemüsebrühe
  • 100 ml Schlagsahne oder Rama Cremefine
  • Pfeffer, ggf. geriebene Muskatnuss

Den Blumenkohl in kleine Stücke zerteilen und waschen. Zwiebeln hacken und in der Pfanne mit Öl oder Butter kurz anbraten. Blumenkohl, Gemüsebrühe und Sahne hinzugeben und aufkochen lassen, dann 20 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln und anschließend pürieren und würzen.

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2 Kommentare zu „Gutbürgerliche Suppe fürs Bürgertum“

  1. Man beachte, dass es außerdem auch die richtige Jahreszeit für Kohl jeglicher Art ist. Abhängig von der zeitlich befristeten Verfügbarkeit auf Märkten, Läden und Restaurants, sind Gerichte mit diesen Zutaten etwas, auf dass man sich das ganze Jahr über freut. Aber Obacht, der Verzehr eignet sich ausschließlich zu Zeiten, an denen man sich nicht mehr allzulange in der Öffentlichkeit (Aufzüge, Kirchen, Büros oder Thai-Chi-Kurs) befindet. XD Ein Liste mit Tipps wäre ein gelungenes Thema für einen weiteren Beitrag, finde ich. 😉

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    1. Hallo Thomas,
      das ist ja auch das Schöne daran, wenn man regional und saisonal einkauft: man freut sich im Sommer auf Johannisbeeren, Kirschen, Stachelbeeren und Co. und im Winter auf die ganzen Kohlgemüse.
      Der Wunsch, das ganze Jahr über alles verfügbar zu haben, ist doch eigentlich absurd.
      Wer schon mal im Winter riesengroße, chemisch aussehende und nach Nichts schmeckende Erdbeeren gegessen hat, weiß hoffentlich, wovon ich rede.
      Da ich einen äußerst robusten Magen habe, kann ich dir mit deinem Themenwunsch nur schlecht dienen, aber vielleicht magst du darüber ja einen Artikel schreiben, ich verlinke ihn gerne 😀

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